
Der äußerlich unscheinbare kleine Laden in der Oderbergerstraße 35 im Prenzlauer Berg verrät nach außen nicht, dass man sich hier mit viel Liebe und Leidenschaft dem Thema Kaffee widmet. Ein handgemaltes Schild rät lediglich “Don’t die Before Trying”.
Innen ist die Atmosphäre entspannt, das Publikum international. Der SYNESSO-Schriftzug auf der Espressomaschine verrät, dass hier die Profis am Werk sind. Die Maschine, von der es nur 3 in Europa gibt, ist das Nonplusultra unter den Espressomaschinen. Sie kostet so viel wie ein italienischer Kleinwagen.
Der Kaffee ist natürlich exzellent. Bei einem “Flat White” und einem delikaten Carrot Cake werfe ich einen Blick auf die sehr kleine gasbetriebene Röstmaschine der Marke “Probat”, die zu Teströstungen verwendet wird.

Mit einem extra dafür vorgesehenen Holzstück wird die Tüte in Form gebracht. Danach werden die Bohnen mit einer elektronischen Waage gewogen und abgefüllt. Abschließend wird die Tüte versiegelt.
Während dieser Zeremonie erhält man noch wertvolle Tipps für die Zubereitung. Ich habe gelernt, dass ich für ein noch besseres Aroma das Wasser kochend heiss in mein Keramik-Herdkännchen füllen und nicht dem Herd das Erhitzen des Wassers überlassen soll. Zudem bewahrt man die Kaffeebohnen zwar kühl und trocken, aber keineswegs im Kühlschrank auf.
Bonanza Coffee Heroes
Oderbergerstrasse 35
10435 Berlin
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Wer auf dem Markt “Ochsenherzen” entdeckt, hat die perfekte Tomatensorte für dieses leichte Sommergericht gefunden, dass jedes Herz erfreut. Für 2 Person braucht man 4 Tomaten. Die Tomaten ca. 2 cm unterhalb des Stielansatzes durchschneiden, so dass man einen “Hut” erhält. Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen und zusammen mit einem Bund Petersilie (glatt oder kraus, je nach Geschmack), vier kleingeschnittenen Scheiben gekochten Schinken, 1 grossen Knoblauchzehe und einer Handvoll Basilikumblätter mit dem Pürierstab zu einer Masse verarbeiten und damit die Tomaten füllen, die darauf in einer feuerfesten Form warten. Den “Hut” wieder auf die Tomaten setzen und ca. 25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Auf einem Bett aus Reis servieren. Da noch etwas von der Füllung übrig ist, gibt es diese auf geschnittenem Baguette als Bruschetta zur Vorspeise. Ich trinke Weisswein dazu.

Das Besondere hier ist aber der Kaffee. “Wir machen ja keine Werbung” sagt Herr Ulbricht, der selbst die weitgereisten Bohnen in die kleinen Papiertüten füllt, in denen der Kunde die Ware dann nach Hause trägt.
Ich interessiere mich für die Espressobohnen, von denen es zwei Sorten gibt. Herr Ulbrich erklärt, woher der Kaffee stammt und das die eine Sorte sogar biologisch angebaut wird, in Äthiopien.
Im Nebenraum steht die Röstmaschine, die man durch eines der Schaufenster des Ladens sehen kann. Das sieht nach Handarbeit und Leidenschaft aus.
“Es hat sich ja viel geändert”, bemerkt Herr Ulbricht. Ein wenig merkt man ihm die Jahre schon an. Jeden Montag fährt er nach Bremen, zum Einkaufen des Rohkaffees. Dann ist der Laden geschlossen.
Ich packe meine Espressobohnen ein und denke: “ein guter Ort, um Kaffee zu kaufen, in Hannover”.
Erhard Ulbrich Kaffeerösterei
Liepmannstr. 21
30453 Hannover
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“Things” soll im Frühjahr erscheinen und 49 Euro kosten. Momentan kann man die Preview-Version noch kostenlos testen.
Wer David Allen noch nicht kennt, erfährt in dem Artikel, den WIRED vor einiger Zeit veröffentlichte, wie David Allen, dazu kam, null Emails in seiner Inbox zu haben und warum er nie wieder darüber nachdenken muss, was er noch so alles zu erledigen hat.

Mitten im historischen Zentrum der französsichen Alpenmetropole Grenoble, beweist Monsieur Corjon jedoch das Gegenteil.
Schon am Eingang teilt sich die Kundschaft in zwei Teile: rechts reiht sich ein, wer nur schnell eine Packung Halsbonbons erstehen will, links, wer eine kurze Beratungsaudienz bei Monsieur Corjon persönlich möchte.
Nach dem man Wünsche und Befinden geäußert hat, antwortet der ausgebildete Phamacist mit einigen Kräuterteemischungen, die er aus den Schubladen seiner Ladeneinrichtung hervorzaubert: “Bon Matin” etwa, oder “Bois de Mai”.
Mein Favorit ist die kräftige Wintermischung, die jeden guten Milchkaffe ersetzt. Wer hätte das gedacht.
Wer zufällig mal in Grenoble weilt, sollte auf alle Fälle mal bei Monsieur Corjon vorbeischauen. Es lohnt sich.
Herboristerie Corjon
2, rue J.J. Rousseau
38000 Grenoble
France
Tel.: 00 33 – 04 76 44 26 06

Tourdaten:
Köln – Prime Club, 17. Februar
Berlin – Postbahnhof, 18. Februar
Hamburg – Fabrik, 19. Februar
In seinem neuen Video-Blog spricht der Meister selbst.
«« Black Francis Video-Blog
«« 3voor12: (Behind) Closed Doors: Black Francis

Neben Radiant hat ein weiteres Content Management System das Licht der Welt erblickt, in dessen Eingeweiden Ruby on Rails werkelt.
Die Universität von West Virginia hat es entwickelt und auf den Namen Slate getauft. Es wird wohl damit geliebäugelt das System unter eine Open Source Lizenz zu stellen. Im Blog der Entwickler kann man sich über die neuesten Fortschritte des Systems informieren.

Highrise ist 37 Signals Ansatz zum Thema Customer Relation Management. Noch ist das Produkt nicht online, aber im “Highrise Hauptquartier” kann man sich per Mail informieren lassen, wenn es soweit ist.
Vermutlich wird Highrise, ebenso wie die anderen Produkte von 37 Signals (Basecamp, Backpack und Campfire), den Alltag des Wissensarbeiters um ein nützliches Werkzeug ergänzen.
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«« Highrise – The Big Picture
«« Highrise – Permissions and Groups
«« Highrise – The Welcome and Worksspace Tab
«« Highrise – Adding People to Highrise
«« Highrise – Tasks

Der Februar ist sicher nicht der beste Monat, um einige Tage in der französischen Hauptstadt zu verbringen. Er eignet sich aber hervorragend, um abseits des sommerlichen Touristenstroms einige Dinge zu tun, die man immer schon mal machen wollte: im Louvre nachschauen, ob die Mona Lisa wirklich lächelt und den berühmtesten Friedhof der Welt besuchen.

Um stundenlange Wartezeiten vor dem Louvre zu vermeiden, folgten wir einem Tipp und erstanden die Eintrittskarten im voraus beim Kartenvorverkauf der FNAC (in Les Halles), was sicher zu jeder Jahreszeit eine gute Idee ist. Ein kurzer Streik des Kassenpersonals (in Deutschland undenkbar) ließ uns dann aber ganz ohne Eintrittskarte in die Herberge von Da Vincis Meisterwerk.

Ja, es lohnt sich, die Mona Lisa einmal in echt anzusehen. Um alles gebührend aufzusaugen, braucht man sicherlich einige Tage. Diesmal hiess es aber nur Schnelldurchlauf: Mona Lisa, Venus de Milo, Perlenstickerin.
Der ganze Louvre ist ein beeindruckendes museales Spektakel, was ja auch nicht verwundert, denn schließlich hatte nicht zuletzt I.M. Pei bei der Neugestaltung 1989 seine Finger im Spiel, wo er unteranderem die berühmte Glaspyramide errichtete.
Wir kommen auf alle Fälle wieder, die Eintrittskarten haben wir ja schon.
Der berühmteste Friedhof der Welt: der Père-Lachaise

Chopin, Jim Morrison, Edith Piaf: als ahnungsloser Tourist würde man kreuz und quer durch den Friedhof laufen, um die letzten Ruhestätten all der berühmten Leute zu suchen. Da braucht man jemanden, der sich auskennt.
Der absolute Spezialist in Sachen Père-Lachaise ist
Bertrand Beyen. Unter seiner sachkundigen Führung gerät der Spaziergang zu einer dreieinhalbstündigen Safari durch die Geschichte der Grande Nation.

Wann genau die Führungen sind, erfährt man am Besten im pariscope, den man in jeder Bar-Tabac bekommt. Treffpunkt für die Führung ist die Metrostation “Père-Lachaise”

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